Fenstersicherung

Im gekippten als auch im geschlossenen Zustand stellt ein handelsübliches Fenster kein besonderes Hindernis dar. Es ist daher empfehlenswert, Fenster ab der Schutzklasse RC 2 einzubauen bzw. aufschraubbare Nachrüstsicherungen zu montieren.

Neue Fenster einzubauen ist immer die bessere Alternative

Vorteil ist hier nicht nur, auf dem neuesten Stand der Einbruchsicherung zu sein, auch in Punkto Wärmeschutz sind ständig Verbesserungen zu verzeichnen. Ganz zu schweigen von Lärmschutz. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, kann ein Lied davon singen.

Als Nachteil können die entsprechend hohen Kosten angesehen werden.

Aufschraubbare Nachrüstsicherungen sind wesentlich günstiger…

…bieten einen sehr guten Schutz gegen aufhebeln und können an Bestandsfenstern angebracht werden.

Nachteil: Das Glas bleibt hier unberücksichtigt. Hier können allerdings Spezialfolien von Fachfirmen auf das Glas aufgebracht werden.

Apropos Optik. Immer wieder höre ich, dass die Nachrüstsicherungen nicht schön aussehen. Mag sein, dass es nicht die eleganteste Art ist. Aber auf dem Ohr der Optik sind wir taub. Sprechen Sie mit Menschen, bei denen eingebrochen wurde. Im Nachhinein spielt Optik keine Rolle.

Abschließbare Fensteroliven sind grundsätzlich eine gute Sache

Sie ändern allerdings an den Beschlägen nichts. Ein handelsübliches Fenster nur mit einer guten (min 100 Nm) Fensterolive auszurüsten reicht nicht aus. Da können Sie es auch bleiben lassen. Einmal kurz mit dem langen Schraubenzieher ran und das Fenster ist auf. Und wenn es abschließbare Oliven sien sollen, dann achten Sie auf Qualität und die hat bekanntlich ihren Preis.

Also abschließbare Fenstergriffe nur mit den richtigen Pilzzapfen und Stahlschließplatten oder insgesamt als aufschraubbare Nachrüstsicherung eine sinnvolle Anschaffung.